Projekte

Projekte 2020

Dorfleben e.V. & Kita Eversen: Jung trifft alt – früher und heute

Lebenshilfe: Im Dialog mit Klang – Inklusives Klangerlebnis

TuS Eversen/ Sülze e.V.: Der Skater Park verbindet Generationen

Bürgerstiftung Region Bergen & Offene Kinder- und Jugendarbeit Bergen: RoboBumpCar – Spielerisch Programmieren lernen

Schulverein Eugen-Naumann-Schule: Schlichten früh lernen

TuS Eversen/ Sülze e.V.: Füreinander – Miteinander: Ferien-Fußballschule in Sülze

Projekte 2019

Jugendforum Bergen & Gedenkstätte Bergen-Belsen & Stadt Bergen: Festival der Vielfalt, 24. August 2019

Unter dem Motto „Ja zu Vielfalt, Respekt und Toleranz, Nein zu Rassismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ fand am Samstag, 24. August 2019, von 17.00 Uhr bis 1.00 Uhr auf dem Heisterkamp in Bergen das Festival der Vielfalt statt. Es war das erste Festival dieser Art und unter dem Motto in Bergen. Die teils weit angereisten Bands spielten live für Vielfalt – Kopfecho aus Düsseldorf, Antillectual aus den Niederlanden, wonach wir suchen aus Leipzig, Morning Lake aus Hamburg, Circus Rhapsody und Aliens Incognito aus Berlin. Fünf Infostände boten Möglichkeiten zum Austausch und Gespräch (Friday`s for Future, Jugend Rettet, Buntes Haus, Jugendforum, Gedenkstätte Bergen-Belsen). Ca. 200-300 Gäste zählte das Festival.

https://www.stadt-bergen.de/portal/pressemitteilungen/festival-fuer-vielfalt-bergen-ist-vielfalt–900000225-29501.html

https://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Bergen-und-Lohheide/Bergen-Stadt/Jugendforum-setzt-Zeichen-Festival-der-Vielfalt-in-Bergen-ein-Erfolg

Förderverein Kita Neuer Weg e.V.: Umsetzung der Kinderrechte als Grundlage der Demokratie

In Kooperation zwischen dem Caritas Verband und der Kita Neuer Weg hat im April 2019 das Projekt zur Umsetzung des Kinderrechts auf Beteiligung als Grundlage der Demokratie gestartet. 43 Vorschulkinder haben die Chance gehabt ebenso ihre Fähigkeiten eigene Interessen zu vertreten weiterzuentwickeln, wie auch andere Meinungen zu akzeptieren. In Begleitung einer Sozialpädagogin und ihren Erzieherinnen haben die Kinder in 3 Gruppen vielfältige Kooperationsformen kennen gelernt. Spielerisch haben sie sich damit auseinandergesetzt, Gesprächsregeln zu vereinbaren. Sie haben Diskussionen geführt, eigene Gedanken und Gefühle formuliert und mehr Verantwortung für eigenes Handeln übernommen. Die Kinder haben erlebt, dass es wichtig ist, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und vieles demokratisch abzustimmen. Eine große Herausforderung ist es für alle Beteiligten gewesen, Kompromisse auszuhandeln und zu akzeptieren, dass die eigene Meinung und der eigene Wunsch auch mal keine Mehrheit erhält. Nach 11 Wochen haben alle Kinder die Erfahrung mitgenommen, dass es sich lohnt, sich aktiv zu beteiligen und ein Auge und ein offenes Ohr für andere zu haben.

Bergwerk & Gedenkstätte Bergen-Belsen: Jugendtage „Kunst und Demokratie“, 7.-10. Oktober 2019

Die Teilnehmer_innen sollten künstlerisch darstellen, wie sie sich ein demokratisches Miteinander vor Ort vorstellen und wünschen. Während der Kunsttage 7.-10. Oktober 2019 in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und im Bergwerk nutzten die Teilnehmer_innen ihr kreatives und kommunikatives Potenzial zur Gestaltung verschiedenster Kunstwerke. Die jeweiligen Werke entstanden durch eigene Meinung, eigene Entscheidungen, durch Austausch mit den anderen Teilnehmer_innen und Teamarbeit. Die Kunstwerke wurden abschließend in einer Vernissage im Stadthaus in Bergen der Öffentlichkeit präsentiert. Es nahmen 16 Jugendliche zwischen 13 und 27 Jahre an den Kunsttagen teil.

Bürgerstiftung Region Bergen: Theaterprojekt: „ Spurensuche“ – Was für ein Mensch willst Du sein?

Schüler_innen besuchen zwar die Gedenkstätte Bergen-Belsen, die Auseinandersetzung mit dem Thema Euthanasie geht jedoch selten in die Tiefe. Genau damit beschäftigt sich das Theaterprojekt „SPURENSUCHE – Was für ein Mensch willst Du sein?“ mit Schüler_innen aus München Haar. Dieses Theaterprojekt wurde im Rahmen der Aufarbeitung der NS-Zeit im Unterricht entwickelt. Die Bürgerstiftung Bergen organisierte ein Programm für dieses Theaterprojekt in Bergen. Die 9. und 10. Klassen der Anne Frank Oberschule in Bergen und des Christian Gymnasiums in Hermannsburg haben mitgemacht. Am 18. Mai 2019 wurde das teils interaktive Theaterstück im Stadthaus Bergen gespielt.

https://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Bergen-und-Lohheide/Bergen-Stadt/Besonderes-Theaterstueck-NS-Euthanasie-Im-Gedenken-der-Ermordeten

Caritasverband Celle Stadt und Land e.V. in Kooperation mit Hinrich-Wolff-Schule & Eugen-Naumann-Schule: Kinderrechte.

Kinder sollten ihre Rechte kennenlernen und sich als Gemeinschaft verstehen. In jeder Klasse der beiden o.g. Grundschulen sind Klassenräte entstanden, in denen Konflikte, Sorgen, Wünsche und alle Belange des Schulalltags zum Ausdruck kamen. An den beiden Grundschulen sind Schulräte geschaffen worden; aus jeder Klasse saß ein Kind jeder Klasse als Stellvertreter_in im Schulrat. Hier ging es um Themen, die die ganze Schule betrafen, um eine ganzheitliche Kommunikationsstruktur zu schaffen. Eine AG „Kinderrechte“ klärte zudem weiter zum Thema auf. Durch dieses Projekt konnten besonders die Sozialkompetenzen der Kinder geweckt und angewandt werden.

https://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Bergen-und-Lohheide/Bergen-Stadt/Jahr-der-Kinderrechte-Demokratie-Projekt-an-Berger-Grundschulen

https://celleheute.de/ag-kinderrechte-an-zwei-bergener-grundschulen-lebenswelt-kritisch-hinterfragen/

Projekte 2018

Eine Welt der Vielfalt, Caritasverband Celle Stadt und Land e.V in Kooperation mit der Hinrich Wolf Schule und der Eugen Naumann Schule

Im Projekt „Eine Welt der Vielfalt“ sollten Vorurteilen und Ausgrenzungen entgegengewirkt werden. Im Rahmen von didaktisch und methodisch vielfältig gestalteten Gesprächskreisen und Gruppenangeboten sollten Kinder der hiesigen Grundschulen sowie deren Eltern Problem- und Konfliktlösungsstrategien erarbeiten, um sich in die Gemeinschaft einbringen zu können und um verstärkt zu partizipieren. Eine der primären Zielgruppen sind Kinder und deren Eltern, die sozialpädagogische Unterstützung benötigen, um teilzuhaben, und rumänische und bulgarische Kinder, die erst kürzlich zugezogen sind. Durch die Begleitung der Kinder und deren Eltern wird zu einem besseren Miteinander im jeweiligen Lebensumfeld beigetragen, Partizipation gefördert und damit die Entwicklung eines Demokratiebewusstseins unterstützt. Die Arbeit fand in den Räumlichkeiten der hiesigen Schulen im außerschulischen Zusammenhang und im Rahmen einer aufsuchenden Arbeit zu Hause statt.

Artikel

„Eine Welt der Vielfalt“: Kinder lernen, besser miteinander klar zu kommen


„Wie wollen wir in sozialen Netzwerken miteinander umgehen?“ , Elternverein Anne-Frank-Oberschule

Unter der übergeordneten Frage „Wie wollen wir miteinander leben?“ stellt sich gerade für Jugendliche, deren Kommunikation auch über soziale Netzwerke stattfindet, die Frage „Wie wollen wir online miteinander umgehen?“ Durch Vermittlung von Medienkompetenzen, im Rahmen von acht Workshops (Modulen), wurden Jugendliche der 6., 7. und 8. Klassen für einen respektvollen, rücksichtsvollen, und verantwortungsvollen Umgang miteinander sensibilisiert. Konflikte in bzw. bedingt durch soziale Netzwerke sollen entschärft werden, Erscheinungen wie Cybermobbing verhindert werden. Die Persönlichkeit des Jugendlichen wurde gestärkt und es wurde auf eine Chancengleichheit durch Medienkompetenz, auch im Sinne von Teilhabe, hingearbeitet. Ziel ist im Anschluss an die Workshops eine Anlaufstelle zum Thema „Umgang mit Medien/ Cybermobbing“ einzurichten, die regelmäßig von Jugendlichen frequentiert werden soll. Weiterhin fand im Rahmen der Einzelmaßnahme eine begleitende Elterninformationsveranstaltung statt. Die Umsetzung des Projektes erfolgte in der unterrichtsfreien Zeit an der Anne Frank-Oberschule.

https://www.oberschule-bergen.de/aktuelles/praeventionsprojekt-fuer-den-bereich-medienerziehung.html

Demokratiebildung durch Erlebnispädagogik, Gedenkstätte Bergen-Belsen und Bergwerk Bergen

Im Rahmen des Projektes haben durch erlebnispädagogische Gruppenangebote Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene demokratische Kompetenzen erlernt. Ein Ziel war es, dass die Teilnehmer_innen durch demokratisches Handeln Gruppenentscheidungen treffen können (z.B. Wie überwinden wir den Parcours als Team?) und sich aktiv einbringen. Jeder sollte an Entscheidungsprozessen teilhaben. Kompetenzen und Ressourcen sollen aufgegriffen und geschult werden, um eine innere Haltung zum demokratischen Handeln zu fördern. Teamfähigkeit, interkulturelle Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und Selbstwirksamkeit wurden gefördert – Kompetenzen, die für demokratische Prozesse wichtig sind. Inhalt dieses Projektes sind Elemente aus dem Hochseilgarten mit dem Schwerpunkt Baumklettern. In Teams erarbeiteten die Jugendlichen Strategien, wie sie mit herausfordernden Situationen im Hochseilparcours gemeinsam umgehen. Dafür wurde das nötige Equipment angeschafft und sechs Personen absolvierten eine Ausbildung mit Schwerpunkt „Aufbau hoher Seilelemente“.

Bild, Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Aufbau hoher Seilelemente“

Mutige und besondere Geschichten aus Bergen, Gemeinde der Eziden in Bergen e.V.
Im Rahmen des Projektes wurden Interviews über Geschichten, die in Bergen und den 13 Ortschaften erlebt wurden, zusammengetragen. Die Geschichten wurden in Ton und/oder Schriftform festgehalten. Ziel war es, mutige und besondere Geschichten der Ortschaften zu finden, die zivilgesellschaftliches Engagement aufzeigen. Letzteres ist wichtig, um für (demokratische) Werte einzustehen und diese zu schützen. Ferner schaffen Geschichten auch einen Zusammenhalt und ein Miteinander. Viele Selbstverständlichkeiten von heute sind Errungenschaften von damals und Produkt von Engagement der Menschen vor Ort. Diese sollen sichtbar gemacht werden. So sollen auch heute Respekt und Gleichberechtigung anerkannt werden. Es wird ein Heft herausgegeben. Ferner wird die digitale Fassung der Geschichten in 2019 an öffentlichen Orten in Bergen und Umgebung zu sehen sein.

Vorstellung des Projektes in der Gemeinde der Eziden, Mai 2019

Tag der Vereine „Verein(t) in Bergen, Jugendforum Bergen, Gedenkstätte Bergen-Belsen und Stadt Bergen
Das Ziel des „Tag der Vereine“ unter dem Motto „Verein(t) in Bergen“ war es, den Vereinen in Bergen die Möglichkeit zu geben, sich und ihr Engagement vorzustellen. Am Tag der Vereine am 26. August 2018 wurden von Vereinen Stände aufgebaut, um sich und das Vereinsleben einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ferner fand ein Bühnenprogramm statt, an dem z.B. ezidische Klagelieder vorgetragen wurden und Tanzgruppen ihr Können zeigten. Der Tag hat Vereinsakteure motiviert, mit anderen Vereinen und Menschen in intergenerationellen und interkulturellen Kontexten als Bergener zusammen zu kommen. Vereinsmitglieder haben durch die Aufmerksamkeit eine Wertschätzung erfahren. Zum anderen haben die Mitmenschen erfahren, welche Vereine in Bergen bestehen und welche Angebote diese haben. Es sollte Interesse am Vereinsleben geweckt und gestärkt werden. Beim Tag der Vereine kamen Vereine und Bürger_innen in einen Austausch und konnten Gespräche und Diskussionen führen. Der persönliche Austausch kann immer interessant und motivierend sein. Durch ein vielfältiges Programm wurden alle in Bergen angesprochen. Das Bewusstsein für Engagement, Vielfalt und Selbstwirksamkeit konnte mithilfe der Aktion gefördert werden.


We4All, Evangelischer Jugendverband St. Lamberti

Im Rahmen des Projektes wurden durch erlebnispädagogische Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Demokratiekompetenzen und soziale Kompetenzen wie z.B. interkulturelle Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit gefördert. Ein Ziel war es, dass die Teilnehmer_innen durch demokratisches Handeln innerhalb der Gruppe/ eines Teams zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen und eigenes Verhalten innerhalb eines Teams reflektieren. Inhaltlich wurden im Rahmen von Seminareinheiten und anderen Begegnungen (u.a. bei der Begleitung von Jugendgruppen, Konfirmandengruppen und im Kontext von Integration) verschiedene Methoden, mithilfe derer man oben dargestellte Kompetenzen fördern kann, eingesetzt. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Hilfsmittel angeschafft und eingesetzt. Es wurden unterschiedliche Gruppen angeleitet, Aufgaben zu bewältigen und gemeinsam mit Herausforderungen umzugehen. Im Team beraten die Workshop-Teilnehmer_innen wer welche Funktion einnimmt, wer sagt, wer wann was macht und wer welche Hilfestellung geben muss. Diese Abstimmungsprozesse werden von Teamern begleitet und ggf. unterstützt. Im Nachgang werden Teamverhalten, Zusammenarbeit und gesammelte Erfahrungen reflektiert.

Bild, Hilfsmittel im Einsatz auf der 2. Demokratie-Konferenz 2018 in Bergen

Ausbildung Demokratiekoordinator_innen in Bergen, Partnerschaft für Demokratie und Institut für Didaktik der Politik

Einladung_Demokratiekoordinatoren-Ausblidung

Bilder der Ausbildung Demokratiekoordinator_innen


Workshoptag an der Anne Frank Oberschule, Partnerschaft für Demokratie

Am 25. Juni 2018 wurde von der Partnerschaft für Demokratie in Kooperation mit der Anne Frank Oberschule ein Workshoptag für die 8. Klassen der Anne Frank Oberschule organisiert.

Workshop I
Rechtsextremismus in der Region – was tun?
Referentin: Vera Hilbich, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Niedersachsen Regionalbüro, WABE e.V.
Unterstützt vom Landespräventionsrat Niedersachen

Workshop II
Cyber-Mobbing: Medienkompetenz trifft Gewaltprävention
Referenten: Jonas Mehmke und Christian Schulenburg, Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen

Workshop III
Was sind die Unterschiede zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus?
Referent: Jannik Veenhuis

Workshop IV
Wir sind verschieden – na und?!
Referentinnen: Katharina Dietrich, Anti-Bias Werkstatt Berlin und Katrin Wolf, freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Artikel

Workshops für mehr Toleranz und Gewaltprävention an der Oberschule Bergen


Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit einer Gruppe von Geflüchteten aus Bergen

Unterstützung der Projektwoche „Ökologischer Fußabdruck“ an der Anne Frank Oberschule, 9. Klassen

Im August 2018 wurde die Projektwoche der 9. Klassen der Anne Frank Oberschule zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ von der Partnerschaft für Demokratie in Bergen unterstützt. Es wurden Interviewpartner gefunden. Auch die Schüler_innen befragten Bürger_innen in Bergen. Die Interviews wurden zusammengetragen und an öffentlichen Orten (im Oktober 2018 vor dem Stadthaus Bergen und auf dem Marktplatz) im „Bergen sprich mit mir-Mobil“ der Gedenkstätte Bergen-Belsen gezeigt, in welchem auch von den Schüler_innen erarbeitete Plakate zu sehen waren.

Bild, Bergen sprich mit mir-Mobil mit den Interviews und Plakaten zum „Ökologischen Füßabdruck“

Projekte 2017

Bergener und ihre Wurzeln – Unser Bergen e.V.

Fertigstellung einer Ausstellung

In Raum Stadt Bergen wurden acht Tiefeninterviews zum Thema „Woher kommen wir?“ geführt. Dabei geht es um die Herkunftsgeschichten und die Ankunft in Bergen. Es wurden Fragen zum historischen, kulturellen und religiösen Hintergrund
zusammengestellt. Diese acht Personen kommen aus verschiedenen Kulturkreisen und umfasst Menschen von 25- über 90 Jahren. Die Ansprache der potentiellen Interviewpartner_innen erfolgte über eigene Netzwerke und Bekanntschaften in Bergen. Die Interviewgespräche wurden in Bild und Ton aufgezeichnet und wurden in etwa 1-2 Stunden lang. Die Interviews wurden von zwei Personen geführt: eine Journalistin mit Erfahrung und einem Studienrat. Der Verein „Unser Bergen e.V.“ hat bereits vor Monaten erste Erfahrungen mit dem Führen von Interviews zu Lebenswelten mit einigen wenigen Bergener gesammelt. Einige Teile dieser Interviews wurden in Zügen in der Lokalzeitung veröffentlicht. Das hohe Interesse an dem Thema aus der Öffentlichkeit hat Unser Bergen e.V. motiviert, ein eigenes Projekt hieraus zu machen. Ziele sind: Informationen über Mitbürger_innen in Bergen, Kennenlernen; Vielfalt schätzen lernen.

Bilder der Eröffnungsveranstaltung am 28. Februar 2018 in der St. Lamberti Gemeinde, Bergen

 

Artikel

„Unser Bergen e.V.“ präsentiert Ausstellung mit Lebensbildern

Eziden & Ezidentum – Wissen wer wir sind in Bergen,  Gemeinde der Eziden e.V.

Aufbau einer Bibliothek zum Ezidentum

Um zum einen besonders junge Eziden in ihrem Identitätsbewusstsein zu stärken, und zum anderen über das Ezidentum aufzuklären, wurde ein Bücherbestand zum Ezidentum und zu Fragen der Integration der Eziden in Deutschland erworben. Mithilfe der Bücher soll zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Gesellschaft angeregt werden (durch z.B. Gesprächskreisen und Diskussionen in den eigenen Räumlichkeiten). Ferner sollen auch  alle Interessierten in Bergen (besonders Schulen fragen immer wieder nach Geschriebenem zum Ezidentum) in Form eines mobilen Bücherstandes und im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen Hintergründe zum Ezidentum erlesen können. Das Interesse der Mehrheitsgesellschaft, über die Eziden mehr zu erfahren, ist sehr hoch. Es wurden Bücher in deutscher, kurdischer und englischer Sprache angeschafft. Ziele sind auch: Vorurteile abbauen, Toleranz fördern, Fremdenfeindlichkeit vorbeugen.

 


Bergen spich mit mir! – Gedenkstätte Bergen-Belsen, in Kooperation mit AG Bergen-Belsen e.V.

Mobiler Anhänger

Ein Pferdeanhänger wurde zu einer mobilen Medienstation umgebaut. Kurz-Interviews mit Bewohner_innen der Stadt zum Thema Geschichte und Gegenwart, Migration, Miteinander und Toleranz werden hierin abgespielt. Besucher_innen können ihre Meinungen oder Ideen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen im Mobil ebenso kund tun. Der mobile Hänger kann für diverse Themen genutzt werden und soll interessierten Vereinen u.a. auch zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt soll Bewohner_innen und Besucher_innen der Stadt für aktuelle gesellschaftliche Fragen sensibilisieren. Die Empathiefähigkeit, gerade junger Menschen, für Geflüchtete soll gefördert werden. Der Anhänger war im Jahr 2018 an verschiedenen (öffentlichen) Orten in Bergen zu besuchen.